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FOMO – Warum wir glauben, etwas zu verpassen (und wie du wieder bei dir ankommst)

Kennst du dieses Gefühl, dass irgendwo gerade etwas Besseres passiert? Dass andere mehr erleben, erfolgreicher sind, intensiver leben – während du vielleicht gerade auf der Couch sitzt oder „nur“ dein eigenes Ding machst? Willkommen bei FOMO – der Fear of Missing Out.

Dieses leise, manchmal auch ziemlich laute Gefühl begleitet viele von uns. Und es passt erschreckend gut in unsere heutige Welt: Social Media, ständige Erreichbarkeit, endlose Möglichkeiten. Alles scheint jederzeit verfügbar – und genau das setzt uns unter Druck.

Doch was steckt wirklich dahinter?


FOMO ist kein Lifestyle – es ist ein Stresszustand

Auch wenn FOMO oft als modernes Phänomen belächelt wird, hat es eine tiefere Ebene. Es ist kein harmloses „Ach, schade, ich bin nicht dabei“, sondern oft ein innerer Stressmechanismus.

Unser Gehirn bewertet soziale Zugehörigkeit als überlebenswichtig. Früher bedeutete „nicht dazugehören“ tatsächlich Gefahr. Heute äußert sich das subtiler:
Wir vergleichen uns. Wir zweifeln. Wir fühlen uns schnell „nicht genug“.

Und genau hier beginnt die Spirale:

  • Du siehst, was andere tun
  • Du bewertest dein eigenes Leben dagegen
  • Du fühlst dich unzufrieden oder unruhig
  • Du suchst nach dem „Nächsten“, das dich erfüllen könnte

Doch dieses „Nächste“ kommt selten wirklich an.


Kickboxen statt Scrollen – zurück in den Körper

Gerade im Training wird eines klar:
FOMO existiert nicht, wenn du wirklich im Moment bist.

Beim Kickboxen kannst du nicht gleichzeitig darüber nachdenken, was andere gerade tun. Dein Fokus ist da – bei deinem Atem, deiner Bewegung, deiner Kraft. Du bist präsent.

Und genau das ist der Gegenpol zu FOMO:
Verkörperung statt Vergleich.

Wenn du spürst, was dein Körper kann, wenn du dich auspowerst, wenn du deinen eigenen Fortschritt erlebst – dann wird das Außen plötzlich leiser.

Du verpasst nichts.
Du bist mittendrin.


Die Illusion der unendlichen Möglichkeiten

FOMO lebt von der Idee, dass es immer etwas Besseres gibt.

Ein besseres Event.
Ein besserer Job.
Ein besseres Leben.

Doch diese Denkweise hat einen Haken:
Sie verhindert, dass du das wertschätzt, was jetzt da ist.

Werte wie Präsenz, Dankbarkeit und Klarheit gehen verloren, wenn wir ständig im „Was wäre wenn?“ leben.

Die Wahrheit ist:
Jede Entscheidung für etwas ist auch eine Entscheidung gegen etwas anderes. Und das ist okay.


Vom Außen zurück nach Innen

Der Weg raus aus FOMO ist kein radikaler Verzicht auf Social Media oder ein Leben ohne Optionen. Es ist vielmehr eine bewusste Entscheidung für dich selbst.

Frag dich:

  • Was tut mir wirklich gut?
  • Was gibt mir Energie – körperlich und mental?
  • Was entspricht meinen Werten, nicht denen anderer?

Wenn du danach handelst, verändert sich etwas Entscheidendes:
Du lebst nicht mehr reaktiv, sondern bewusst.


Konkrete Wege raus aus FOMO – praktikabel, gesund, bewusst

Theorie ist gut – aber echte Veränderung passiert im Alltag. Hier sind Wege, die du direkt umsetzen kannst:

  1. Bewusste Offline-Zeiten schaffen
    Setze dir klare Zeiten am Tag, in denen du nicht erreichbar bist. Kein Scrollen, kein Vergleichen.
    Schon 30–60 Minuten bewusst ohne Input können dein Nervensystem spürbar beruhigen.
  2. Deinen Körper als Anker nutzen
    Bewegung bringt dich sofort zurück ins Hier und Jetzt.
    Ob Kickboxen, Mobility, Spaziergänge oder Atemarbeit – dein Körper kennt keinen Vergleich, nur Erfahrung.
  3. Mikro-Entscheidungen trainieren
    FOMO entsteht oft aus Unklarheit.
    Triff im Alltag bewusst kleine Entscheidungen:
    „Das mache ich jetzt – und das lasse ich bewusst.“
    Das stärkt deine innere Klarheit und reduziert das ständige Hinterfragen.
  4. Social Media bewusst konsumieren
    Nicht alles, was du siehst, tut dir gut.
    Entrümple deinen Feed: Entfolge Accounts, die Druck auslösen, und folge denen, die dich inspirieren oder erden.
  5. Dankbarkeit als Gegengewicht etablieren
    Klingt simpel, wirkt aber tief:
    Schreib dir täglich 3 Dinge auf, die heute gut waren.
    Das verschiebt deinen Fokus von Mangel zu Fülle.
  6. „Genug“ definieren
    Was bedeutet für dich ein erfüllter Tag?
    Wenn du das klar hast, brauchst du weniger Bestätigung im Außen.
  7. Tiefe statt Breite wählen
    Statt überall ein bisschen dabei zu sein, entscheide dich bewusst für wenige Dinge – und erlebe sie wirklich.
    Ein intensives Training, ein ehrliches Gespräch, ein ruhiger Moment können mehr erfüllen als fünf halbherzige Erlebnisse.
  8. Nervensystem regulieren
    FOMO ist oft ein Zeichen von innerer Unruhe.
    Atemübungen, langsame Bewegungen oder bewusste Pausen helfen dir, aus diesem Zustand rauszukommen.

JOMO – The Joy of Missing Out

Vielleicht ist es Zeit, FOMO durch etwas anderes zu ersetzen:
JOMO – die Joy of Missing Out.

Die Freude daran, nicht überall dabei zu sein.
Die Ruhe, dich auf das zu konzentrieren, was dir wirklich wichtig ist.
Die Kraft, dein eigenes Tempo zu gehen.

Das bedeutet nicht, weniger zu erleben – sondern tiefer.


Fazit

FOMO zeigt uns nicht, dass wir etwas verpassen.
Es zeigt uns, dass wir den Kontakt zu uns selbst verloren haben.

Die Lösung liegt nicht im Mehr, sondern im Weniger.
Nicht im Außen, sondern im Innen.
Nicht im Vergleichen, sondern im Spüren.

Oder ganz konkret:
Zieh dir die Handschuhe an, geh ins Training – und erinnere dich daran, wie es sich anfühlt, wirklich da zu sein.

Denn genau dort passiert das echte Leben.

Eine Ode an die Paranuss – oder: Was uns 2,1 cm über gesunde Lebensführung lehren können

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CBD & Hanf – Zwischen Hype und echter Wirkung

CBD ist längst kein Nischenthema mehr. Ob in Ölen, Cremes oder Kapseln – der Wirkstoff aus der Hanfpflanze ist in der Gesundheits- und Wellnesswelt angekommen. Doch was steckt wirklich dahinter? Ist CBD nur ein Trend oder ein sinnvoller Baustein für mehr Balance im Körper?

Die Pflanze dahinter

Hanf, botanisch Cannabis Sativa, gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Schon vor Tausenden von Jahren wurde sie für medizinische Zwecke, Rituale und als Rohstoff genutzt. Heute erlebt sie eine Renaissance – vor allem aufgrund ihrer vielfältigen Inhaltsstoffe.

Einer davon ist Cannabidiol, kurz CBD. Insgesamt enthält die Pflanze über 100 sogenannte Cannabinoide. Am bekanntesten ist neben CBD das THC (Tetrahydrocannabinol), das für die psychoaktive Wirkung verantwortlich ist. CBD hingegen wirkt nicht berauschend und genau das macht es für viele Menschen interessant.

Wie CBD im Körper wirkt

Was viele nicht wissen: Unser Körper besitzt ein eigenes System, das auf Cannabinoide reagiert – das sogenannte Endocannabinoid-System. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung von:

  • Schmerzempfinden
  • Entzündungen
  • Stressreaktionen
  • Schlaf
  • Immunsystem

CBD dockt nicht direkt an diese Rezeptoren an, sondern beeinflusst das System eher indirekt. Es unterstützt den Körper dabei, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen – ein Zustand, den wir als Homöostase bezeichnen.

Gerade in einer Welt voller Reize, Stress und permanenter Anspannung kann dieser regulierende Effekt eine wichtige Rolle spielen.

Mögliche Effekte von CBD

Auch wenn die Forschung noch nicht abgeschlossen ist, zeigen Studien und Erfahrungsberichte bereits klare Tendenzen:

Schmerzlinderung
CBD kann bei chronischen Schmerzen und entzündlichen Prozessen unterstützend wirken. Besonders im Bereich von muskulären Beschwerden und Verspannungen wird es häufig eingesetzt.

Beruhigung des Nervensystems
Viele Menschen berichten von einer entspannenden Wirkung. CBD kann helfen, Stress zu regulieren und innere Unruhe zu reduzieren.

Entzündungshemmung
Chronische Entzündungen sind an vielen Beschwerden beteiligt. Hier kann CBD durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften unterstützen.

Hautbild & Regeneration
Durch die mögliche Regulierung der Talgproduktion wird CBD auch im Bereich Hautpflege immer relevanter.

Schlafqualität
Ein ruhigeres Nervensystem kann sich positiv auf den Schlaf auswirken – ein Bereich, in dem viele Menschen Unterstützung suchen.

Was die Wissenschaft sagt

Die Studienlage zu CBD wächst stetig. Erste Ergebnisse zeigen Potenzial bei:

  • Angstzuständen
  • chronischen Schmerzen
  • neurologischen Erkrankungen

Gleichzeitig ist wichtig zu verstehen: CBD ist kein Allheilmittel. Die Wirkung kann individuell sehr unterschiedlich sein, und viele Bereiche benötigen noch weitere Forschung.

Qualität entscheidet

Nicht jedes CBD-Produkt ist gleich. Wer sich damit beschäftigt, sollte auf folgende Punkte achten:

  • transparente Herkunft der Pflanze
  • unabhängige Laboranalysen
  • möglichst naturbelassene Extrakte
  • klare Deklaration der Inhaltsstoffe

Denn wie so oft gilt: Die Wirkung steht und fällt mit der Qualität.

Fazit

CBD ist mehr als nur ein kurzlebiger Trend. Es bietet spannende Ansätze für eine ganzheitliche Unterstützung des Körpers – vor allem im Zusammenspiel mit einem bewussten Lebensstil.

Es ersetzt keine medizinische Behandlung, kann aber ein wertvoller Begleiter sein, wenn es darum geht, den eigenen Körper besser zu verstehen und zu regulieren.

Am Ende bleibt wie immer die wichtigste Frage:
Was tut dir wirklich gut?

Denn genau dort beginnt Gesundheit.

Raus aus dem Autopiloten – und zurück zu Deinen Zielen

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Ausreden

Welche Ausreden kennst Du? Welche Ausreden nutzt Du im Alltag?

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Ändern Sie Ihr Leben in 5 Minuten…

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Aufrecht Surfen – ein unvergleichliches Vergnügen!

Stand Up Paddling ist ein cleverer Mix aus Surfen und Kanufahren. Benötigt wird dazu nichts weiter als ein spezielles Surfbrett (Stand Up Paddle Board mit 1,80 bis 4,00m Länge), auf dem Sie aufrecht stehen können, und ein Stechpaddel zur Fortbewegung.

Stand Up Paddling hat seinen Ursprung auf Polynesien, wo sich die Polynesier auf dem Meer vor Tahiti stehend in ihren Kanus fortbewegten. Auch heute noch sind Ein-Mann-Flöße aus Bambus in Asien verbreitet, bei denen statt Stangen auch Paddel zum Einsatz kommen. Auf Hawai’i war aufrechtes Paddeln ursprünglich nur dem König vorbehalten und den von ihm Auserwählten. Später übernahmen Surfer diese Technik, um Knie- und Rückenfreundlich weiterhin im Wasser unterwegs sein zu können. In Europa sind die SUPs nun weit verbreitet, gerade in Binnengewässern – und gerade als Familiensport erlebt das Stand Up Paddling einen riesen Boom!

Wer es noch nicht ausprobiert hat, sollte es zeitnah tun! Eine fachmännische Einführung kann hierbei nicht schaden. Trainer sind mittlerweile bundesweit zu finden. Googlen lohnt sich daher!

Ich kann nur sagen, dass es eine wunderschöne Erfahrung ist: ob es nun auf dem stillen Gewässer ist oder man eine Welle nach der anderen auf dem offenen Meer schnappt. Hinterher fällt man wohl erschöpft ins Bett oder die Couch und träumt wunderbar von der Weite des Wassers 🙂

Sport als Psychotherapie

Sport bedeutet für die meisten: Ausgleich, weg vom Bildschirm und Telefon, Abschalten und einfach mal an etwas anderes denken.

Manche sehen Sport auch als Medizin, hierfür muss man kein Sportfanatiker sein.

Sport hat einen gesundheitlichen Benefit – dies haben sogar schon zahlreiche Studien gezeigt. Sport gibt es jedoch nicht als „Gesundheitspille“, die für alle gleich funktioniert. Sport ist für jede Person individuell anzupassen. Für den einen sind Entspannungsübungen, Pilates oder Yoga-Training angesagt. Für den anderen sind Boxhandschuhe gerade die passenden!

Manchmal heißt es auch, ein wenig auszuprobieren. Spazieren Sie einfach mal zügig durch grüne Alleen oder blühende Felder, schnappen Sie sich Ihren besten Freund/Ihre beste Freundin und laufen Sie durch den Wald.

Sport kann nicht zuviel sein. Es gibt kein Richtig und kein Falsch! Und niemand kann Ihnen sagen, was Ihnen wirklich gut tut. Das können nur Sie!

Also: ist der Kopf mal voll, tun Sie ihm etwas Gutes! Das ist manches Mal die beste „Psychotherapie“.

Der Selbstwirksamkeits-Kick!

Ab und an mag alles um einen herum etwas chaotisch, unüberschaubar, laut u.v.m. wirken.

Gerade dann ist es wichtig, seine eigene Selbstwirksamkeit anzukurbeln. Ganz besonders am MONTAG MORGEN!
Im Folgenden findest Du eine einfache und effektive Möglichkeit. Probiere es am besten sofort aus:

  1. Schritt: Denke an Dein momentan wichtigstes Ziel!
  2. Schritt: Überlege Dir eine Handlung, die Du jetzt sofort dafür tust.
    Ein Beispiel: “Für die erfolgreiche Vollendung der sieben „Harry Potter“-Bände mache ich jetzt sofort zehn Liegestütze.”
  3. Schritt: Tu es!
  4. Schritt: Klopf Dir anerkennend auf die Schulter (DAS MEINE ICH ERNST!) und sage Dir: “Super. Die Woche fängt gut an! Ich habe gerade geschafft, was ich mir vornehme. D. h., ich kann alles schaffen, was ich mir vornehme. Mein nächstes Ziel für heute ist: …”
  5. Schritt: Nimm wahr, wie Du Dich jetzt fühlst.

Tut es dir gut? Macht es Dich wach? Macht es Dich fit?

Dann wiederhole es im Laufe des Tages!.

Grüner Smoothie Vol. III

Das Rezept ist für eine Portion berechnet, die Vorbereitungszeit beträgt 5 Minuten, die Zubereitungszeit beträgt 5 Minuten.

Zutaten:
50g Feldsalat
50g Spinat
50g Mango
50g Ananas
50g Himbeeren
1/2 Kiwi
1EL Cashewmus
1 TL Leinsamen
25g veganes Proteinpulver
150-200ml Wasser (Menge variiert je nach Vorliebe der Festigkeit)
Optional: 1 TL Honig oder 100ml Apfelsaft, Stevia

Zubereitung:
Alle Zutaten werden in den Mixer gegeben und bis zur gewünschten Konsistenz gemixt. Im Hinblick auf den hohen Fruchtzuckergehalt max. 1 Portion Obst. Samen sind wichtig im Hinblick auf lebenswichtige ungesättigte Fettsäuren und verdauungsfördernde Ballaststoffe.