01. Juli 2024 · Allgemein

Raus auf’s Wasser

Hast Du schon einmal auf einem Board gestanden und Dich nur mit einem Paddel über das Wasser bewegt?

Nein?

Dann solltest Du das unbedingt ändern.

Stand Up Paddling – oder kurz: SUP – ist eine Mischung aus Surfen und Kanufahren.

Du stehst auf einem großen Board.

In Deinen Händen hältst Du ein Paddel.

Und dann?

Dann geht es los.

Du bewegst Dich über das Wasser.

Ganz ruhig.

Ganz langsam.

Oder mit ordentlich Tempo.

Je nachdem, was Du möchtest.

Einfacher, als Du denkst

Das Schöne am Stand Up Paddling?

Du brauchst nicht viel.

Ein Board.

Ein Paddel.

Und ein Gewässer.

Mehr nicht.

Na gut.

Ein bisschen Gleichgewicht kann natürlich nicht schaden. 😉

Aber genau das macht SUP so spannend.

Du musst kein Profi-Surfer sein.

Du musst keine jahrelange Erfahrung mitbringen.

Du kannst einfach anfangen.

Und wahrscheinlich wirst Du am Anfang ein paar Mal ins Wasser fallen.

Aber auch das gehört dazu.

Und mal ehrlich:

Was gibt es Schöneres, als an einem warmen Tag einfach ins Wasser zu fallen?

Eine lange Geschichte

Stand Up Paddling ist übrigens keine neue Erfindung.

Die Idee, sich im Stehen mit einem Paddel über das Wasser zu bewegen, hat eine lange Geschichte.

Auf Polynesien bewegten sich Menschen bereits auf diese Weise über das Meer.

Auch auf Hawai’i wurde im Stehen gepaddelt.

Ursprünglich war diese Art der Fortbewegung dort sogar dem König und ausgewählten Personen vorbehalten.

Später entdeckten Surfer das aufrechte Paddeln für sich.

Es ermöglichte ihnen, auch dann auf dem Wasser unterwegs zu sein, wenn die Wellen nicht zum Surfen einluden.

Und irgendwann kam diese Idee auch bei uns an.

Heute findest Du Stand Up Paddling auf Seen, Flüssen und natürlich auf dem Meer.

Und das Beste:

Du kannst es alleine machen.

Mit Freunden.

Mit Deiner Familie.

Oder einfach mit Deinem Hund. 🐶

Du und das Wasser

Ich liebe es, auf dem Wasser zu sein.

Vielleicht liegt es daran, dass plötzlich alles ein bisschen ruhiger wird.

Du bist nicht mehr auf der Straße.

Nicht im Büro.

Nicht in Deinen Gedanken.

Du bist auf dem Wasser.

Du paddelst.

Du atmest.

Du bewegst Dich.

Und irgendwann merkst Du, dass Du gar nicht mehr darüber nachdenkst, was später noch erledigt werden muss.

Du bist einfach da.

In diesem Moment.

Auf Deinem Board.

Mitten auf dem Wasser.

Vielleicht ist das genau das, was wir manchmal brauchen.

Nicht noch mehr Ablenkung.

Nicht noch mehr Input.

Sondern einfach einen Ort, an dem wir wieder bei uns selbst ankommen.

Probier es aus

Wenn Du Stand Up Paddling noch nie ausprobiert hast, dann wird es vielleicht Zeit.

Such Dir eine gute Einführung.

Lass Dir zeigen, wie Du richtig aufstehst, paddelst und Dich auf dem Board bewegst.

Und dann:

Raus aufs Wasser.

Vielleicht auf einen stillen See.

Vielleicht auf einen Fluss.

Vielleicht ans Meer.

Vielleicht wirst Du am Anfang ein paar Mal ins Wasser fallen.

Vielleicht wirst Du am nächsten Tag Muskeln spüren, von denen Du gar nicht wusstest, dass Du sie besitzt.

Und vielleicht wirst Du am Abend völlig erschöpft ins Bett fallen.

Aber ich verspreche Dir:

Du wirst wahrscheinlich wunderbar schlafen.

Und vielleicht träumst Du sogar vom Wasser.

Von der Weite.

Von den Wellen.

Von diesem Gefühl, wenn Du einfach nur paddelst und für einen Moment nichts anderes wichtig ist.

Also: Wann stehst Du zum ersten Mal auf einem SUP-Board?

Raus aufs Wasser.

Du wirst es nicht bereuen.