{"id":580,"date":"2016-06-22T08:30:43","date_gmt":"2016-06-22T06:30:43","guid":{"rendered":"http:\/\/kristinalinn.de\/?p=580"},"modified":"2016-07-23T19:42:23","modified_gmt":"2016-07-23T17:42:23","slug":"pt-meets-para-canoe-athletes-version-3-0","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/kristinalinn.de\/index.php\/2016\/06\/22\/pt-meets-para-canoe-athletes-version-3-0\/","title":{"rendered":"PT meets Para Canoe Athletes Version 3.0"},"content":{"rendered":"<h1>European Canoe Sprint &amp; Paracanoe Championships<\/h1>\n<p>Am fr\u00fchen Mittwoch Morgen, den 22. Juni 2016, ging es f\u00fcr mich wieder los: die &#8222;Rio&#8220;-Athleten der deutschen Parakanu-Rennsport-Nationalmannschaft hatten sich dazu entschieden, mich wieder in ihre Runde im Rahmen des letzten gro\u00dfen Wettkampfes vor den Paralympics in Rio aufzunehmen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wenn ich von &#8222;Rio&#8220;-Athleten spreche, beziehe ich mich auf die drei Sportler, die auf dem Weltcup in Duisburg ihre Qualifikation geschafft haben und so definitiv am 31. August zu den internationalen Wettk\u00e4mpfen fliegen werden.<\/p>\n<p>Ich wusste, dass mich eine spannende und elektrisierende Zeit erwarten w\u00fcrden, daher habe ich mich im Vorhinein schon mit Quality-Time, Trainingsequipment (mein hei\u00dfgeliebtes Springseil und Intervall-Timer) und unterst\u00fctzenden Ma\u00dfnahmen gewappnet.<\/p>\n<p>Manch einer mag mich da vielleicht f\u00fcr verr\u00fcckt halten, doch ich habe \u00fcber die Zeit gemerkt, wie wichtig es ist, sich Zeit und Raum auf diesen Eins\u00e4tzen einzuplanen&#8230;.<\/p>\n<p>So bin ich nun am Mittwoch Morgen um 4h aufgestanden, habe mein Morgen-Bewegungsprogramm hinter mich gebracht und bin grundentspannt zum Flughafen gefahren&#8230;.und das \u00fcbrigens jeden Tag, denn ich wusste, ab 7.30 bis 22.30h ist Anwesenheit angesagt.<\/p>\n<p>Frankfurt \u27a1\ufe0f Moskau DME<\/p>\n<p>Ein anderes Land, eine andere Verfahrens- und Verhaltensweise. Die Russen wirken unterk\u00fchlt, unh\u00f6flich, uninteressiert.<br \/>\nWartet man aber einfach mal ab&#8230;.und beobachtet, so stellt man fest, dass sie ganz im Gegenteil sogar sehr aufmerksam sind, sich viele Kleinigkeiten merken (so wird man morgens schon von den Herren an der Bar mit der Frage begr\u00fc\u00dft: einen Americano mit Milch?&#8230;tja, jetzt wisst ihr, was ich abends gerne nochmal trinke&#8230;morgens jedoch ist er schwarz \u263a\ufe0f)<br \/>\nWie auch immer&#8230;.Visakontrolle, pers\u00f6nlicher Transfer zum Hotel, erstes Treffen mit der Bundestrainerin, Ankommen und am Abend Zusammenkommen mit der kompletten Natiogruppe und den Betreuern und Trainern. Hei\u00dft:<br \/>\nEdina M\u00fcller, Tom Kierey und Ivo Kilian als die Hauptacts und Sandra M\u00fcller, J\u00fcrgen (Atze) Hausmann, Arne Bandholz und ich als Supporter bzw. Ameisen um die K\u00f6nigin und K\u00f6nige drumherum.<\/p>\n<p>Der grobe Ablauf der n\u00e4chsten Tage war wie folgt angedacht:<\/p>\n<ul>\n<li>Donnerstag &#8211; Trainingsl\u00e4ufe<\/li>\n<li>Freitag &#8211; Vorlauf\/Wettkampf von Tom und Ivo, f\u00fcr Edina war Training angesagt<\/li>\n<li>Samstag &#8211; Wettkampf\/Finall\u00e4ufe von allen Dreien.<\/li>\n<li>Sonntag &#8211; Kultur und Verabschiedungsfeier bzw. Heimreise f\u00fcr mich<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mein Einsatz begann mit dem Zeitpunkt des Fr\u00fchst\u00fcckes: Treffen um 7.30h. Hier haben wir zun\u00e4chst die Grobvorstellung des Tages durchgesprochen und in der Regel ging es dann mit Sack und Pack an die Strecke.<br \/>\nEingeb\u00fcrgert hat es sich, dass ich abends im Hotel &#8211; sei es vor, meist jedoch nach dem Essen die Athleten physiotherapeutisch behandelt habe&#8230;von klassischer Massage \u00fcber den Einsatz des Flossbands bis hin zu auch langen Gespr\u00e4chen \u00fcber den Wettkampf, die Visionen, etc.<br \/>\nWas man so alles unter vier Augen bespricht.<\/p>\n<p>Der Tag an der Regattastrecke war gepr\u00e4gt von Boote fertig machen, schleppen, den Athleten aus dem Weg gehen, sich mit ihnen unterhalten, mit den Trainern und Betreuern der deutschen Fu\u00dfg\u00e4nger Athleten sich auszutauschen UND AN ALLERERSTER STELLE sich noch mehr kennenzulernen und wert zu sch\u00e4tzen.<br \/>\nVor zwei Jahren, als ich das erste Mal bei der WM mit dabei war, kam ich mir vor wie eine kleine graue Maus\/sch\u00fcchternes Sch\u00e4fchen, das nun in der gro\u00dfen Welt des Leistungssportes unterwegs ist und nichts zu sagen hat&#8230;.<\/p>\n<p>Und nun stellt man fest, dass jeder Teilnehmer in diesem Spiel\/System auch nur ein ganz normaler Mensch ist auf seine eigene Art.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse waren beeindruckend:<\/p>\n<ul>\n<li>Edina hat gerockt &#8211; souver\u00e4n ist sie als erste durch&#8217;s Ziel geschossen. Eine bewundernswerte junge Dame, von der wir noch sehr viel mehr h\u00f6ren werden. Da bin ich mir ziemlich sicher!<\/li>\n<li>Ivo, der im Kajak um eine Mausenschwanzl\u00e4nge \u263a\ufe0f den dritten Platz verpasst im Va&#8217;aa daf\u00fcr den ersten Platz gerockt hat.<\/li>\n<li>Tom, der auf den letzten Metern noch eingeholt wurde und somit auf einem wertvollen Platz 2 seine Silbermedaille mit nach Hause bringt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alles in allem eine wundervolle Zeit! Danke, dass ich dabei sein durfte!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>European Canoe Sprint &amp; Paracanoe Championships Am fr\u00fchen Mittwoch Morgen, den 22. 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